Wohnen in Wien zu teuer?

Nach Jahren der „Jetzt-kaufen-denn-Wohnen-in-Wien-wird-teurer“ häufen sich nun in der Medienlandschaft die Stimmen um „Der-Peak-ist-erreicht“ oder sogar „Die-Immobilienpreise-sind-überbewertet“.

Basierend auf einer Pressemeldung der OeNB, die sich auf Daten der TU Wien beruft, seien die Wiener Immobilienpreise mit 20% überbewertet. Die österreichischen Immobilienpreise hingegen mit 8% unterbewertet.

DerStandard hierzu:

„Die Direktorin der Hauptabteilung Volkswirtschaft, Doris Ritzberger-Grünwald betonte: „Das ist das Luxussegment, das in Wien so deutlich durchschlägt.“ Nachfrage und Angebot bewegten sich da in ganz anderen Dimensionen, verwies sie etwa auf die Preisschübe in der Innenstadt.“

DiePresse schreibt hierzu:

„Um auf dieses Ergebnis zu kommen, haben die Experten die Preisentwicklung in Relation zu Faktoren wie Inflationsrate, Haushaltseinkommen, Entwicklung der Mieten und der Baukosten etc. gesetzt. Dabei zeigte sich: Während die Immobilienpreise in ganz Österreich real (also nach Abzug der Inflationsrate) seit zwanzig Jahren stagnieren, haben sie sich in Wien in nur fünf Jahren um fast 60 Prozent gesteigert.“

Grund zur Sorge oder Hinweise auf eine Immobilienblase gäbe es keine, schließlich sei die Eigenkapital-Finanzierung solide. Ein Blick auf eine aktuelle Studie von PwC und dem Urban Land Institute lässt dies jedoch in einem anderen Licht erscheinen. Im Standard-Artikel heißt es hierzu:

„Die Investmentaussichten für die Bundeshauptstadt wurden sogar als „gut“ eingeschätzt. Was Entwicklungsprojekte wie zum Beispiel die Seestadt Aspern betrifft, bekommt Wien Lob vom Experten. Die Art, wie Wien mit Umweltthemen oder der demografischen Entwicklung umgehe, lasse die Lebensqualität steigen und mache die Stadt bei internationalen Investoren immer beliebter, sagte Vejdovsky. In Österreich gebe es ein gutes Gleichgewicht zwischen freiem Markt und Regulierung. […] Puncto Preise sieht Vejdovsky den Plafond in der Innenstadt erreicht. In anderen Bezirken, die aufgewertet werden, gebe es noch einen gewissen Spielraum nach oben.“

Hier geht es zum Standard-Artikel…

Hier geht es zum DiePresse-Artikel…

Hier geht es zum zweiten Standard-Artikel…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s