Wenn die Gentrifizierungs-Debatte peinlich wird.

„Schwaben raus“, Latte Macchiato-Mütter und Bionade-Väter, easyjet-Touristen… Alles Schlagwörter, die im öffentlichen Gentrifizierungs-Diskurs in und über Berlin zu finden sind. So eingängig diese Bezeichnungen auch sein wollen, so sehr zeigt sich auch, wie subjektiv die Debatte geführt wird.

 

DieZEIT setzt sich in „Touristen anzünden“ genau damit auseinander. Und findet – leider – eine schleichende Entwicklung vom Rollkoffer-Hass zur Xenophobie:

„Diese nach außen gerichtete, provinzielle Aggression, das Abschotten, das Zumauern, das Wir-bleiben-lieber-unter-uns zählt zu den scheußlichsten Formen deutscher Frustrationsbewältigung. Sympathischer wird das auch nicht, nur weil es die unmanierlichen Mieterhöhungen und Verdrängungen tatsächlich gibt. Oder weil es die Stadt Berlin seit Jahren versäumt hat, für eine gerechte Wohnungsbaupolitik zu sorgen. Hinter dem vagen antikapitalistischen Anstrich, hinter der mitunter cool inszenierten Befreiungsromantik verbirgt sich das hässliche Wort, vor dem Reiseführer bisher nur in Berlins östlicher Peripherie warnen mussten: Es heißt Xenophobie.“

Hier geht es zum DieZEIT Artikel…

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