Rowland Atkinson kommentiert Unruhen in britischen Stadtteilen

Die Zeit Online bietet heute einen lesenswerten Kommentar von Rowland Atkinson und Simon Parker (beide Zentrum für Städteforschung der University of York) ab.

Dieser Kommentar zielt auf die Ursachen der Unruhen ab und wie immer spielt soziale Segregation eine große Rolle:

„[…] Die britische Regierungskoalition will viele staatliche Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Erziehungshilfen demontieren, die jedoch das absolute Minimum darstellen, um Unruhen zu verhindern. Denn Stadtteile wie Tottenham sind sozial ausgegrenzt. Ihre Bewohner werden schon durch die Postleitzahl, die Namen bestimmter Schulen oder Sozialwohnungen stigmatisiert. Einer von drei 16- bis 24-Jährigen, die in den von den Aufständen betroffenen Londoner Stadtbezirken leben, ist arbeitslos. Sie fühlen sich entrechtet. Kombiniert mit den geplanten Kürzungen und dem andauernden Gefühl der Diskriminierung und Ungerechtigkeit, brauchten diese explosiven Zutaten nur noch den richtigen Funken, um Unruhen auszulösen.[…]“

Hier geht es zum Artikel in der Zeit Online…

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