Deutsche Immobilienbranche: Zeiten der Konsolodierung

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Die FAZ berichtet: „Investoren wagen sich aus der Deckung“. Der Immobilienmarkt kommt wieder in Schwung, dies hängt auch mit einer gestärkten Gesamtwirtschaft in Deutschland zusammen.

„[…] Am deutschen Immobilienmarkt hellt sich die Stimmung im dritten Jahr nach dem Höhepunkt der Finanzkrise deutlich auf. Quer durch alle Teilmärkte herrscht mehr Optimismus als das noch im Februar 2010 der Fall war: In den Ballungszentren und an gefragten Universitätsstandorten hat sich der Wohnimmobilienmarkt in der Krise insgesamt als sichere Bank erwiesen. Im Büro-Segment ist es nicht so arg gekommen wie befürchtet, der Einzelhandelsmarkt steht sehr gut da, Hotels wecken Hoffnungen, und das Transaktionsgeschäft insgesamt zieht an.[…]“

Doch trotz aller Freude über die Beliebtheit des deutschen Immobilienmarktes, bleibt noch eine gewisse Vorsicht:

„[…] Vorsicht ist auch im Jahr drei nach Ausbruch der Kreditkrise für viele Akteure Pflicht. Das zeigt sich zum einen im andauernden Interesse privater wie institutioneller Investoren an Wohnimmobilien – in den wirtschaftsstarken Ballungszentren. Dort sei das Angebot guter Bestände knapp, sagt Klaus Schmitt, der im Vorstand der Patrizia Immobilien AG für das operative Geschäft zuständig ist. Auch sei die Verkaufsbereitschaft investierter Eigentümer gering. So steigen die Preise.[…]“

Und obendrauf gilt es, neue europäische Regulierungsmechanismen zu berücksichtigen, die die Entwicklugnsdynamik deutlich dämpfen:

„[…] „Der Aufschwung ist da“, doch trotz der positiven Entwicklung „muss ich vor Euphorie warnen“. Mattner, Mitglied der Geschäftsführung des Hamburger Shoppingcenterbetreibers ECE, denkt dabei vor allem an die Finanz-Kredit-Themen. Die geplanten europäischen Regelwerke, die die Eigenkapitalausstattung der Banken (Basel III) und die der Assekuranz (Solvency II) betreffen, würden in der Branche von vielen mit Sorge betrachtet. Sicherungsmechanismen seien grundsätzlich wichtig, aber sie dürften Investitionen nicht lähmen, mahnt er.[…]“

Hier geht es zum Original-Artikel…

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