Ist New York’s Einzelhandel-Struktur in Gefahr?

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass Wal-Mart mit einem erfolgsversprechenden Plan an Regierungsverantwortliche in New York herantritt:

„[…] Wal-Mart, der weltgrößte Einzelhändler und unbestrittene Herrscher über die grünen Wiesen Amerikas, bläst zum Sturm auf New York. Zweimal schon scheiterte der Konzern aus dem Provinznest Bentonville in Arkansas dabei, die Großstadt zu erobern. Nun aber könnte die Expansion gelingen – auch weil sich Wal-Mart einer bewährten List bedient, um seine ärgsten Widersacher, die Gewerkschaften, aus dem Weg zu räumen: teile und herrsche. Der Konzern befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit der New Yorker Baugewerkschaft. Das Management habe zugesichert, für den Bau neuer Filialen Gewerkschafter einzustellen, berichtet das Wall Street Journal. Erst wenn die Zweckbauten fertiggestellt sind, sollen sich die Türen für Gewerkschafter schließen. Der Plan soll die gemeinsame Abwehrfront von organisierten Bauarbeitern und Verkäufern brechen, die Wal-Mart bisher den Zugang zum New Yorker Markt verwehrt hat.[…]“.

Für die KonsumentInnen in New York ist Wal-Mart (wie schon IKEA oder Target in Harlem) eine Bereicherung. Für den kleinstrukturierten Einzelhandel ist ein Vorstoß von Wal-Mart natürlich verheerend.

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