Karotten-Ingwer-Suppe als Gentrifzierungs-Indikator

Das heutige SZ-Magazin bringt zum Schmunzeln, denn im Artikel „Konsens-Brühe“ zeigt es den Siegeszug der Karotten-Ingwer-Suppe über das italienische Caprese dar.

Dieser Siegeszug wird schön begleitet von „[…] handgepflückte[n] Blumen auf den Tischen […] und eine[r] Schultafel davor, auf der mit lieblicher Kreideaufschrift zu lesen ist: »Heute frisch: hausgemachte Karotten-Ingwer-Suppe.«[…]“

Wer die Konsumenten der gesunden Suppenvariation sind? Na klar: Gentrifier – wer sonst?

„[…] die Mädchen mit den schrägen Ponys, die in ihren Modeboutiquen Röcke mit Blumenmustern aus Knöpfen besticken, junge Familien mit der kleinen Sophie und dem süßen Constantin, die Kaffeeläden, die Geschäfte, in denen Bionade und handgeschmierte Dinkelstullen verkauft werden.[..]“

Und das Ende der Geschichte? Das kommt, wenn die ach so beliebten Stuttgarter auftauchen:

„[…] Wenn dann noch ein paar Stuttgarter mit Laptops in der Sonne sitzen, ist der Prozess abgeschlossen. Dann sind aus den Hallen Townhouses, Lofthouses oder Penthouses geworden. Und überhaupt nicht mehr billig.[…]“.

Hier geht es zum Artikel…

P.S.: Ich mag Karotten-Ingwer-Suppe und trinke aus Überzeugung täglich heißes Wasser mit frischen Ingwer. Weil es tatsächlich gesund hält 😉

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