Nach der Aufwertung folgt der Kommerz: Hackescher Markt in Berlin wird unbezahlbar und unattraktiv

Die Folgen von Aufwertungsprozessen sind bekannt: Meist wird die heimische Bevölkerung und alteingesessener Kunst- und Kulturbetrieb verdrängt, individuelle Shops und Gastronomie halten den steigenden Mietpreisen nicht stand.

Dies ist momentan auch in Berlins 1a-Adresse „Hackesche Markt“ zu beobachten: Wo einst noch Gentrifzierer eine „interessante[…] Mischung aus Kultur, Handwerk, Kommerz und Wohnen“ vorfanden, prägen heute H&M, Starbucks und Adidas das Straßenbild. „Die Zunahme von kommerziellen Anbietern und Markenunternehmen führt jedoch zur Verdrängung von Kultur- und kleinen Gewerbetreibenden, die maßgeblich für das Image des Quartiers verantwortlich sind.“ Austauschbare Kommerzialisierung anstatt attraktive Individualität.

Eine ausführliche Berichterstattung gibt es hier bei der TAZ.

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