Wiens Sorgenkind: Lokalaugenschein in Rudolfsheim-Fünfhaus

DieZeit berichtet in ihrem Stadtviertel-Portrait „Das Schmuddelkind von Wien“ von aktuellen Herausforderungen (Stichwort: Prostitution), alten Ansichten (zu hoher Migrationsanteil) und neuen Chancen (Umbau des Westbahnhofs) im und rund um den 15. Bezirk in Wien.

Hier ein Auszug:
„[…] Seit Jahren schon kämpft Rudolfsheim-Fünfhaus gegen gravierende soziale und wirtschaftliche Probleme an: das geringste durchschnittliche Einkommen der ganzen Stadt, die geringste Lebenserwartung, das niedrigste subjektive Sicherheitsgefühl, dafür aber der höchste Migrantenanteil aller Bezirke. Jeder Dritte wurde nicht in Österreich geboren, beinahe jeder Zweite hat Migrationshintergrund, in vielen Schulen liegt der Anteil der Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache bei über neunzig Prozent. Nirgendwo in Wien ist die Lebenszufriedenheit geringer, wohl auch weil sich entlang einiger Magistralen ein florierender Straßenstrich mitten im Wohngebiet breitgemacht hat. Nein, mit dem liebreizend-eitlen Selbstbild einer wohlhabenden Donaumetropole hat diese Gegend nichts gemein. Vielmehr scheint es, als hätten die roten Stadtväter, geblendet von milliardenschweren Prestigeprojekten, das Schmuddelkind hinter dem Westbahnhof vergessen.[…]“.

Den gesamten Artikel gibt es hier zu lesen…

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