Kleines Marokko in Wien

Gerade die gastronomische Szene ist für mich extrem wichtig, um eine Stadt als „sympathisch“ oder „unsympathisch“ zu kategorisieren. Abwechslungsreich und ansprechend müssen sowohl die Gerichte, als auch das Ambiente sein. Wenn sich die – vornehmlich kleinen – Gastro-Lokale dann auch noch in angesagten Stadtvierteln befinden, ist der perfekte Mix erreicht.

In dieser Hinsicht hat Wien auch wieder ein neues Highlight zu bieten: Das petit MAROC in der Neubaugasse. Ein kleines, schlicht eingerichtetes und bezauberndes Lokal im Herzen des 7. Bezirks. Gekocht wird marokkanisch, wie schon der Name verrät. Und das extrem lecker. Lachs in Zitrone mit Sesam und karamelisierten Früchten, angerichtet in einer authentischen Tagine. Hervorzuheben ist auf jeden Fall der extrem freundliche Service des ausnahmslos männlichen Maroc-Teams. Das nennt man wohl marokkanische Gastfreundschaft. Reservierung wärmstens empfohlen.

Restaurant petit MAROC
Neubaugasse 84
1070 Wien
Mo-Sa 12-24 Uhr, So Ruhetag

Essen im Petit Maroc

Essen im Petit Maroc

Wohnpartner als Mediatoren in Wiener Gemeindebauten

Konflikte unter den Bewohnern von Wiener Gemeindebauten gehören seit jeher zur Tagesordnung, jedoch verstärken sich diese scheinbar in der letzten Zeit. Um Konflikte nicht eskalieren zu lassen, werden in Zukunft sogenannte „Wohnpartner“ mobil in Wiener Gemeindebauten präsent sein.

Einen schönen Einblick in die Verfahrenheit von sogenannten „Konflikten“ zeigt ein aktueller DerStandard-Artikel.

Internationale Expertise für Wiener Stadtentwicklung

Laut DiePresse geht Wien in Sachen Stadtentwicklung kreative Wege: Mit dem sogenannten „Vienna Implementation Lab“ der MA 21B holt sich Wien internationale Stadtplaner ins Boot, lässt sie kreativ arbeiten und ein wenig outside-the-box denken. Dabei kommen sowohl innovative wie auch unmöglich umsetzbare Ideen heraus, die den heimischen Stadtentwicklungsprozess bereichern sollen.

Vor allem die Grundregeln für die Entwicklung eines neues Stadtviertels finde ich dabei spannend, denn diese gelten wohl in den Niederlanden, wie in den USA oder eben Österreich:

1. Identität schaffen.
2. Vernetzung der Verbindungen innerhalb des Areals – sowohl sozial und kommunikativ, als auch verkehrstechnisch.
3. Erreichen eines Wohlfühlfaktors.
4. Kritische Masse darf nicht überschritten werden, z.B. Dichte von Einkaufszentren.

Man darf also gespannt sein, wie der neue Plan für das Gebiet zwischen der Südbahn und der Altmannsdorfer Straße aussehen wird. Die Idee von „urbanes Wohnen in der Natur“ inkl. ökologischer Siedlungen finde ich zumindest schonmal sehr identitätsstiftend.